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Christine Vogel

Förderverein SITAARA

Der Vorstand

Christine Vogel (Präsidentin)
Franziska Streun (Vizepräsidentin)
Monika Rieck (Kassiererin)
Annemarie Gfeller Onaiwu
Annalies Gugger-Kneubühl
Brigitte Jutzeler-Rütti
Agnes Salathé

Beisitzerin: Verena Anliker (Projektleiterin SITAARA)

Mitglieder: 75 Mitgliedschaften (55 Einzelmitglieder, 22 Paare, total 99 Personen) Stand per 1. Januar 2010.

Der Förderverein SITAARA wurde am 25. Juni 2002 gegründet. Er bezweckt, das Projekt SITAARA zu unterstützen und damit Frauen in Pakistan in ihrer Unabhängigkeit zu fördern. SITAARA bedeutet Stern und ist der Name für das Selbsthilfeprojekt.

Der Förderverein hat mit Mitgliederbeiträgen und Spenden den Bau der neuen Nähschule mitfinanziert. Die Einnahmen des Fördervereins werden für das Projekt eingesetzt. Die Nähschule befindet sich noch immer im Aufbau. Die Mitgliederbeiträge und Spenden werden für die weiteren, dringend notwendigen Anschaffungen verwendet sowie an die Entlöhnung der Lehrerin und  den Unterhalt der Schule.

Der Verein hilft mit, Modeschauen im SITAARA-Laden in Thun und externe Anlässe zu organisieren. SITAARA kann auch private Anlässe mit einer kleinen Modeschau bereichern. Fragen Sie uns an.

Ich würde mich über Ihre Mitgliedschaft sehr freuen!

Christine Vogel, Präsidentin des Fördervereins SITAARA Thun

Die Entstehung vom SITAARA-Projekt in Kasur Pakistan

  • 1999 reiste ich das erste Mal nach Pakistan und war Gast bei der Familie von Jamil Khan in Kasur. Wie die Einheimischen trug ich dort das Punjabi (Tunika, Hose und Schal) und schätzte das Wohlgefühl beim Tragen dieses traditionellen Kleides. In der GastfamiIie hatte ich einen besonders herzlichen Kontakt mit Hamida Anjum. Die gelernte Schneiderin nähte einige wunderschöne Punjabis für mich und bald reifte in mir der Wunsch, das Punjabi in die Schweiz zu bringen. Ich dache, dass ich damit einigen Frauen in Pakistan eine selbständige Erwerbstätigkeit ermöglichen und gleichzeitig meine Bekannten in Thun mit diesem bequemen Kleid bereichern könnte.
  • Nach meiner Reise nahm in mir die Idee eines Selbsthilfeprojektes mehr und mehr Gestalt an. Ich begann in ersten Gesprächen mit Jamil Khan, an der Realisierung des Projektes zu arbeiten. Aufgrund meines Wunsches, dass dieses Projekt ein Hoffnungsstrahl im Leben vieler pakistanischer Frauen werde, tauften wir es SITAARA, was in Urdu, der pakistanischen Landessprache, STERN bedeutet.
  • Die Schneiderin Hamida Anjum nähte schon kurze Zeit nach meiner Rückkehr die ersten Punjabis, die wir noch 1999 in meinem Atelier zum Verkauf anboten.
  • 2000 Im Juni eröffneten wir einen kleinen Laden für SITAARA und even-Heilketten, Verena Anliker, an der Unteren Hauptgasse 13 in Thun.
  • Gleichzeitig richteten sich die Schneiderinnen in Kasur (Pakistan) in einem von SITAARA gemieteten Raum ein. Unter der Leitung von Hamida Anjum entstand die erste grössere Kollektion Punjabis für unseren Laden.
  • 2002 Im Juni wurde der Förderverein SITAARA in Thun gegründet.
  • Im Dezember 2002 begann Hamida Anjum erstmals, junge Frauen als Näherinnen auszubilden.
  • 2003 ging SITAARA auf www.sitaara.ch online.
  • 2003 Im Dezember erhielt der Förderverein SITAARA einen „Kredit für besondere Zwecke“ vom Stadtrat der Stadt Thun. Zusammen mit Einnahmen von SITAARA konnte ein Grundstück in Kasur gekauft werden.
  • 2004 Im April begannen wir unseren Traum, eine eigene Nähschule mit für 25 Ausbildungs- und 10 Arbeitsplätze zu verwirklichen.
  • 2005 Im Juni feierten SITAARA und even das 5-Jahr-Jubiläum des gemeinsamen Ladens mit einer Modeschau.
  • 2005 Im November konnte SITAARA in Kasur die neue Nähschule eröffnen. 15 Frauen haben damals mit ihrer Ausbildung zur Näherin begonnen.
  • 2010 können wir bereits 20 Frauen zur Näherinnen ausbilden. Die einjährige Ausbildung ist kostenlos, da wir vor allem Frauen aus ärmlichen Verhältnissen berücksichtigen wollen. Am Ende der Ausbildung können sie das Punjabi in allen Variationen sowie Kinderkleider nähen und sie erhalten ein Zertifikat.
Verena Anliker, Projektleiterin SITAARA THUN, Schweiz Jamil Khan, Projektleiter SITAARA Kasur, Pakistan

Die Anlässe von SITAARA:

  • 2003: Im August bewirtete SITAARA über 130 Gäste und 30 Helferinnen und Helfer an der ersten Benefiz-Modeschau in Heimberg bei Helena Ammann.
  • 2004: Im Juni fand die zweite Benefiz-Modeschau bei Helena Ammann in Heimberg und ein Benefiz-Konzert von Ursula Odermatt und Susanne Stauffer in der Kirche Sonnenfeld in Steffisburg statt.
  • 2005: Im August nahm SITAARA mit einer Modeschau teil, am Tag der offenen Tür von „Sentibene“, der ayurvedischen Praxis in Thun.
  • 2005: Im September hatte SITAARA einen Marktstand im Rahmen eines Märchen-Workshops im Rüttihubelbad in Walkringen und führte mehrere Anlässe mit der "Frouebrügg" (multikultureller Treffpunkt in Thun) durch: eine Modeschau im Rathaus, eine Filmmatinée im Kino City, eine Lesung in der Buchhandlung Krebser, einen Märchen-Abend in der Schmitte in Steffisburg und einen Dokumentationsfilmabend in der „Frouebrügg“.
  • 2005: Im Dezember organisierten Ursula Odermatt und Susanne Stauffer ein zweites Benefiz-Konzert für SITAARA in der Sonnenfeld-Kirche in Steffisburg.
  • 2006: Im Juni fand die dritte Benefiz-Modeschau für SITAARA in Heimberg bei Helena Ammann statt.
  • 2007: Am 12. Mai um 14:00 Uhr lädt SITAARA ein zu einer Modeschau im Rathaus Thun und um 19:00 Uhr zu einer Modeschau im indischen Restaurant SITAR Hauptstr. 11, 3427 Utzenstorf
  • 2008 lädt SITAARA am 15. März und 14. Juni zu einer Modeschau ein, am 23. August ist SITAARA mit einem Info-Stand im Bälliz anwesend und am 7. Dezember findet erneut eine Benefiz-Kino-Matinee statt.
  • 2009 stellt SITAARA bei Inner Wheel in Thun das Projekt mit einer Modeschau vor, an der Neuland-Ausstellung im November ist SITAARA mit einem Stand anwesend und präsentiert eine Modeschau in der Reithalle. Am 6. Dezember lädt SITAARA zu einer Benefiz-Filmmatinée im Kino City ein.

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